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Eine frühe Zeichung eines Gemsschweins, etwa um 1912.

Gemsschweine sind zwischen den Wildschweinen und den Gemsen einzuordnen und stellen eine eigene Zwischenkategorie dar. Gemsschweine vereinen Kraft, Ausdauer und Instinkt des gemeinen Waldwildschweins mit der Bergerfahrung und der Gelenkigkeit von Gemsen.

Auf diese Weise ist es Ihnen möglich, sich auch in schwierigem Gelände zu bewegen und durchzusetzen. Leider führt die große Unwissenheit über Gemsschweine und das richtige Verhalten bei Begegnungen oft zu kritischen Situationen.

Das gemeine Gemsschwein ist, wie sein Stammvater, das Wildschwein, ein Allesfresser, verfügt aber auch über ausgeprägte Jagdinstinkte. Gemsschweine werden bei einer Schulterhöhe von bis zu 100 cm leicht über 1,50 Meter lang und wiegen ausgewachsen selten unter 100 kg. Das größe je gesichtete Exemplar, Grunz Grunz, maß sogar 2 Meter bei einer Schulterhöhe von über 150 cm und wog gut und gerne 175 kg.

Vor allem in der Brunftzeit, die von Anfang April bis ende Juni anhalten kann, sind diese Tiere nur mit äußerster Vorsicht zu genießen. Sie lassen sich sehr leicht reizen, was in ihrem beheimateten steilen Gelände ernste Folgen haben kann. Es heißt man könne sie nur beschwichtigen, indem man sich wie eine Schildkröte am rücken liegend bewegt. Das heißt eine besonders unterwürfige Haltung gekoppelt mit extrem langsamen Bewegungen der Arme und Beine.